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Beide Vorträge verdeutlichten, dass nur gesunde Kühe dauerhaft hohe Leistungen erbringen. Dies ist jedoch nur mit einer angepassten Fütterung in den einzelnen Laktationsphasen möglich. Oft sind Mängel in der Fruchtbarkeit durch falsches Management bedingt. Oft angepriesene „Wundermittel“ gegen spezifische Krankheiten bringen nicht die Lösung. Seltene Krankheiten sind selten! Fehler werden oft schon in der Trockenstehphase begangen. Dort wird der Grundstein für die folgende Laktation gelegt. In der Trockenstehphase sollte die Kuh ihr Gewicht möglichst halten oder im geringen Maße steigern. Auf keinen Fall sollte sie Gewicht verlieren, denn dies kann sich ruinös auf die folgende Laktation auswirken. Milchfieber, schlechte Fruchtbarkeit, Zysten und Labmagenverlagerungen können aus dieser Situation heraus entstehen. Das Fruchtbarkeitsmanagement muss ganzheitlich angegangen werden. Oft wiederholte rektale Untersuchungen bringen nichts, wenn man das Umfeld nicht entsprechend optimiert. Genauso wichtig sind regelmäßige BCS Einstufung der Kühe und die Kontrolle der Futteraufnahme. Nur wenn Energiedefizite und Mineralstoff- und Spurenelemente – Mängel vermieden werden, bleiben unsere Milchkühe fruchtbar und leistungsfähig.
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Die Landwirte kamen zahlreich zu den Veranstaltungen
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Eine ausgefeilte und gut kontrollierte Fütterung sowie eine artgerechte Haltung und natürlich auch der Einsatz bester Genetik ist somit ein absolutes Muss. Denn nur so erhalten wir langlebige Kühe, sinkende Remontierungsraten und einen höheren Betriebsgewinn.