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RBW Schau Ilshofen Alta - mit kleinem Schau-Kontingent ganz groß Die Arena Hohenlohe – ein impossantes Gebäude lockte auch bei schwierigen Witterungsbedingungen zur RBW Schau 2006. Die Besucher erwartet ein vielfältiges Programm an verschiedenen Rassewettbewerben mit Showprogramm. In der Kategorie der Zweitkalbskühe konkurrierten sehr starke Kühe miteinander. In der ersten Klasse errang die sehr korrekte Kingpin-Tochter Niagara von Rainer Kurz den Klassensieg und verwies die Lee-Tochter Orchide aus dem Betrieb Fassnacht auf den zweiten Rang. In der zweiten Klasse der Zweitkalbskühe lieferte sich die sehr ausdrucksstarke Formation-Tochter Avanti von Mock, mit der überaus korrekten und extrem scharfen Marshall-Tochter mit dem originellen Namen „Mohrenköpfle“ von Werner Nuebel eine interessante Vorstellung. Zu dieser Marshall-Tochter muss man sagen, dass die Kuh aus einem Fleckviehbetrieb stammt in welchem lediglich drei Holsteintiere zu Hause sind. In Ilshofen stellte dieser Betrieb erstmals auf einer Schau aus. Eine außerordentliche Leistung in anbetracht dieses Hintergrundes.
In der folgenden Klasse betrat die bereits bekannte und bewährte Leduc-Tochter Indiana aus dem Betrieb Josef Gloning den Ring. Im vergangenen Jahr musste Indiana mit einem 1b Preis vorlieb nehmen. In diesem Jahr ging kein Weg an ihr vorbei und sie gewann ihre Klasse souverän. Indiana bestach durch ihr enormes Hintereuter und bewegte sich auf einem hervorragenden Fundament. Für viele war sie eine heiße Anwärterin auf den Siegertitel der Zweitkalbskühe.
Nach dem Einzug aller 1a und 1b Zweitkalbskühe zum wetteifern um den Titel stieg die Spannung in der Arena Hohenlohe. Herr Biederbick entschied sich letztendlich für die Kuh, die das beste Euter und mehr Tiefe aufwies. Dies war unumstritten die Formation-Tochter Avanti von Markus und Franz Mock, die vielleicht einen Tick weiter entwickelt war und eine noch bessere Hintereuterhöhe - und breite aufwies, als die Leduc-Tochter Indiana von Gloning.
Schlag auf Schlag ging es mit dem Richten der Drittkalbskühe. Dies war eine der stärksten Klassen dieses Tages. Es führte kein Weg an der vielleicht extremsten Schaukuh in Deutschland vorbei, die vor allem in ihrem Milchcharakter, ihrem Körper und ihrer absoluten Stärke bestach Leduc Anastasia. Hinter ihr mußte sich die bekannte Jocko Besne Tochter Jocko Lenn von Rudolf Raff auf den zweiten Platz einreihen. Interessant wurde es nochmals zum Ende der Präsentation der Drittkalbskühe. Hier betrat keine geringere als die letztjährige Siegerkuh (Zweitkalb), die Drummond-Tochter Alessia von der Zuchtstätte Mock den Ring. Sie sicherte sich den 1a-Preis. Ein weitere Highlight stellte natürlich die Auswahl der Siegerkuh mittel. Für viele war bereits klar, dass es keine geringere als die Leduc-Tochter Anastasia werden wird. Martin Biederbick hat sich bei der Auswahl der Reservesiegerin etwas schwer getan! Dennoch nach längerem zögern klar für die Jocko Besne-Tochter Jocko Lenn von Rudolf Raff entschieden. Lenn wurde schließlich noch zur besten Euterkuh der ganzen Schau ausgewählt.
In einer weiteren Kategorie betraten die betagten Damen der RBW die Arena – Kühe mit vier und mehr Kalbungen. Die vier angetretenen Kühe rangierten in einer Kategorie. Den Titel Siegerkuh alt errang die überaus korrekte Majesti-Tochter Jule von der GbR Hoefle vor der StarleaderTochter Aida von der GbR Mock. Ein tolles Bild in der gut besuchten Arena ergab die Wahl des Grand Champion. Hier entschied sich Martin Biederbick für die jüngste Kuh Dreambaby, die an diesem Tag einfach in allen Merkmalen überaus korrekt und mit sehr viel Stil überzeugt und sich somit den Grand Champion Titel sicherte.
Die Schau: Robert Schwendenmann Posted Mar 28th |
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