Angenommen der 3K-Test kostet 30 Euro und Sie ließen 500 Färsen testen. Dann wäre dies eine Investition von 15.000 Euro. Wie läßt sich so eine Investition rechtfertigen? Nur um zu sehen, wie gut meine Genetik ist, das kann man auch viel einfacher mit dem Pedigreezuchtwert machen. Der Pedigreezuchtwert hat eine Sicherheit von ca. 42%, der genomische Zuchtwert mit dem 3K-Chip ca. 60%. Dieser Zuwachs an Sicherheit bringt i.d.R nur etwas, wenn gesextes Sperma oder Embryotransfer eingesetzt werden soll. Aber auch dann lohnt es sich kaum, alle Färsen testen zu lassen. Es wäre sinnvoller über den Pedigreezuchtwert eine Vorauswahl zu treffen, und davon dann einen bestimmen Prozentsatz der höchsten testen zu lassen. Auch AltaMate kann helfen die Tiere nach Ihrem Herdenindex zu rangieren und danach zu selektieren.
Weitere Fragen hierzu werden in diesem Artikel näher beschrieben (in Englisch): http://www.progressivedairy.com/index.php?option=com_content&view=article&id=5573:should-you-get-your-females-genomic-tested&catid=47:ai-and-breeding&Itemid=73
Vielleicht ist es letztendlich wirtschaftlicher, immer die höchstverfügbare Genetik (wie z.B. unsere G-Star und Future-Starbullen) einzusetzen, um das genetische Niveau meiner Herde zu verbessern und langfristig abzusichern.
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Lohnt es sich, Färsen genomisch testen zu lassen?